Die Herausforderung.

In den letzten Jahren sind über 300 neue illegale psychoaktive Substanzen auf den Markt gekommen. Diese gefährlichen Substanzen, wie z.B. synthetische Cannabinoide, Cathinone oder Benzodiazepine lassen sich bei Abstinenzkontrollen mit herkömmlichen Schnelltests oder Laboranalysen nicht nachweisen. Die Tests fallen falsch negativ aus, die Abstinenzkontrolle versagt.

Pipettieren Proben und Reagenzglas

Unsere Lösung.

Wir haben in unserem Labor Nachweis-methoden entwickelt um Abstinzkontrollen auf diese neuen Substanzen durchführen zu können. Verantwortungsträger in Jugendeinrichtungen, Justizvollzugsanstalten, Psychiatrien oder in der Suchttherapie erhalten mit uns Gewissheit, dass Abstinenzkontrollen in diesem Umfeld ihrer Aufgabe gerecht werden und der Substanzkonsum vermieden wird. 

Alkoholmarker im Urin LC-MS/MS

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Alkohol-Konsum nachzuweisen. Eine davon ist die Messung von Ethylglucuronid (EtG), einem Stoffwechselprodukt von Ethanol (Trinkalkohol) im Urin. Es kann nach einem Konsum bis zu mehreren Tagen nachgewiesen werden.

Drogen und Medikamente im Urin LC-MS/MS

Unsere beweissicheren Nachweisverfahren sind Screeningverfahren, d.h. es wird immer eine grosse Gruppe von Substanzen erfasst. Dadurch kann einer Konsumverlagerung vorgebeugt werden. Eine Analyse auf klassische Drogen detektiert z.B. einen Konsum von Cannabis, Cocain, MDMA, Heroin, LSD und vielen weiteren Substanzen. Auch Medikamente mit hohem Missbrauchspotenzial können wir nachweisen. Hier prüfen wir auf diverse Benzodiazepine, Opioide und Opiate, andere Beruhigungs- und Schlafmittel, sowie z.B. Methylphenidat.

synthetische Cannabinoide im Urin LC-MS/MS

Synthetische Cannabinoide («Spice») sind innerhalb der NPS eine der grössten Wirkstoffgruppen. Die Wirkungen dieser Drogen ähneln der von THC, dem Hauptwirkstoff von Cannabis. Allerdings sind sie durch die extrem starke Wirksamkeit weit gefährlicher als Cannabis. Sie können gravierende Vergiftungen verursachen und u.a. Herzinfarkte, akute Psychosen und Koma auslösen bis hin zum Tod.

Die meisten Nachweisverfahren in der Abstinenzkontrolle wie Urinteststreifen oder Speichel-Tests arbeiten mit immunochemischen Verfahren. Dieses System funktioniert bei Substanzen mit ähnlicher chemischer Struktur. Synthetische Cannabinoide unterscheiden sich jedoch in ihrer chemischen Struktur von THC und dessen Abbauprodukten. Ein Nachweis von synthetischen Cannabinoiden mit diesen auf Cannabis optimierten Systemen ist daher nicht möglich, der Test fällt negativ aus.

Moderne Analysenverfahren wie z.B. speziell entwickelte massenspektrometrische Methoden ermöglichen allerdings den Nachweis von synthetischen Cannabinoiden und deren Abbauprodukte z.B. im Urin. Wir entwickeln Nachweisverfahren in unserem analytischen Labor und sind eine wichtige Anlaufstelle bei Konsumnachweisen von synthetischen Cannabinoiden.

Designerstimulantien im Urin LC-MS/MS

Designerstimulantien wie z.B. Cathinone sind inzwischen zu einer grossen Gruppe innerhalb der neuen psychoaktiven  Substanzen angewachsen. Sie wirken aufputschend und stimulierend. Wir führen entsprechende Nachweisverfahren für Designerstimulantien im Urin in unserem Labor durch.

Anabolika im Urin LC-MS/MS

Anabolika sind die weltweit am häufigsten nachgewiesenen Dopingmittel, nicht nur im Hochleistungssport. Immer häufiger werden Anabolika auch aus ästhetischen Gründen von Jugendlichen konsumiert, sowie in der Fitness- und Bodybuildingszene missbraucht. Neben den massiven körperlichen Nebenwirkungen besitzen sie ein nicht zu unterschätzendes, psychisches Abhängigkeitspotenzial. Wir können den Konsum von anabolen Steroiden und anderen anabol wirkenden Substanzen im Urin nachweisen.

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