Cannabinoid-Quantifizierung

Die Analyse mittels HPLC-MS/MS ermöglicht es Ihnen eine grosse Anzahl an Cannabinoiden in geringen Konzentrationen zu bestimmen. Unsere Analytik deckt in Blüten, Ölen, Isolaten und Destillaten folgende Cannabinoide ab:

  • (–)-Δ9-trans-Tetrahydrocannabinol (THC)

  • Tetrahydrocannabinolsäure (THCA)

  • Cannabidiol (CBD)

  • Cannabidiolsäure (CBDA)

  • Cannabidivarin (CBDV)

  • Cannabidivarinsäure (CBDVA)

  • Cannabigerol (CBG)

  • Cannabigerolsäure (CBGA)

  • Cannabinol (CBN)

  • Cannabinolsäure (CBNA)

  • Tetrahydrocannabivarin (THCV)

  • Tetrahydrocannabivarinsäure (THCVA)

  • Cannabichromen (CBC)

  • Cannabichromensäure (CBCA)

  • delta-8-Tetrahydrocannabinol (d8-THC)

Wir führen für Sie auch gerne Quantifizierungen gemäss Kontaminantenverordnung in Lebensmittel durch. 

 

Cannabinomics

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Stellen Sie sich vor Sie könnten ein chemisches Bild Ihrer Cannabisblüten generieren und Veränderungen des chemischen Fingerabdrucks durch Lagerung, unterschiedliche Wachstumsbedingungen oder anderen Faktoren statistisch erfassen. Sind neue Moleküle aufgetreten oder haben sich die Konzentrationen geändert? Durch modernste Analyseverfahren wie LC-MS/MS, GC-MS und statistische Methoden ist das möglich. Gerne besprechen wir mit Ihnen Ihre Wünsche für Ihre Cannabinomics Analytik!

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Pestizide

Der Konsum von CBD-Hanf und CBD-Produkten hat in der Schweiz stark zugenommen. CBD-Hanf wird als Tabakersatz klassifiziert und unterliegt der Tabakverordnung. Hierbei gelten bis dato relativ laxe Regeln hinsichtlich Qualitätssicherung. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Produzenten durch unsere Analytik bei der Produktion qualitativ hochwertiger Produkte zu unterstützen und Konsumenten vor verunreinigten Produkten zu schützen. Mit unserer speziell für CBD-Hanf entwickelten LC-MS/MS Methode ist es uns möglich, Hanf auf verbreitete Pestizide zu testen.

Mykotoxine

Schimmelpilze produzieren giftige Stoffwechselprodukte, sogenannte Mykotoxine. Studien haben gezeigt, dass viele Mykotoxine einschließlich Aflatoxin B1, B2, G1, G2 und Ochratoxin A bei Menschen zu ernsthaften Erkrankungen führen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Produzenten durch unsere Analytik bei der Produktion qualitativ hochwertiger Produkte zu unterstützen und Konsumenten vor verunreinigten Produkten zu schützen. Mit unserer speziell für CBD-Hanf entwickelten LC-MS/MS Methode ist es uns möglich, Hanf auf Mykotoxine zu testen.

 

Synthetische Cannabinoide im Urin

Synthetische Cannabinoide («Spice») sind innerhalb der NPS eine der grössten Wirkstoffgruppen. Die Wirkungen dieser Drogen ähneln der von THC, dem Hauptwirkstoff von Cannabis. Allerdings sind sie durch die extrem starke Wirksamkeit weit gefährlicher als Cannabis. Sie können gravierende Vergiftungen verursachen und u.a. Herzinfarkte, akute Psychosen und Koma auslösen bis hin zum Tod.

Die meisten Nachweisverfahren in der Abstinenzkontrolle wie Urinteststreifen oder Speichel-Tests arbeiten mit immunochemischen Verfahren. Dieses System funktioniert bei Substanzen mit ähnlicher chemischer Struktur. Synthetische Cannabinoide unterscheiden sich jedoch in ihrer chemischen Struktur von THC und dessen Abbauprodukten. Ein Nachweis von synthetischen Cannabinoiden mit diesen auf Cannabis optimierten Systemen ist daher nicht möglich, der Test fällt negativ aus.

Moderne Analysenverfahren wie z.B. speziell entwickelte massenspektrometrische Methoden ermöglichen allerdings den Nachweis von synthetischen Cannabinoiden und deren Abbauprodukte z.B. im Urin. Wir entwickeln Nachweisverfahren in unserem analytischen Labor und sind eine wichtige Anlaufstelle bei Konsumnachweisen von synthetischen Cannabinoiden.

Abstinenzkontrollen Urin

Wir haben in unserem Labor Nachweismethoden entwickelt um Abstinzkontrollen auf  neue Substanzen durchführen zu können. Verantwortungsträger in Jugendeinrichtungen, Justizvollzugsanstalten, Psychiatrien oder in der Suchttherapie erhalten mit uns Gewissheit, dass Abstinenzkontrollen in diesem Umfeld ihrer Aufgabe gerecht werden und der Substanzkonsum vermieden wird.